Dienstag, 8. November 2011

Neulich in der Telefonzentrale…

Ein von mir geführtes, kurzes Telefongespräch kann ich euch einfach nicht vorenthalten, da es einwandfrei zu meinen persönlichen Highlights gehören wird.



Anruf Frau X: 

Guten Tag, ich versuche Herrn Y eine Email zu schreiben, die aber immer wieder zurückkommt, da stimmt was nicht.

Das freundliche Zentralfräulein: 

Kein Problem, dann vergleichen wir einfach noch einmal die Email-Adresse, vielleicht klärt sich das dann schnell
(eine ehrliche Zuversicht aufgrund etlicher Erfahrungswerte…)

Frau X:
Die Adresse lautet: Herr Y@meineFirma

Das freundliche Zentralfräulein: 

Und dann die Endung „ .de „
Seltsam die Adresse stimmt eigenlich…
Frau X fällt mir ins Wort: 

Nein, 
„ .de“ habe ich natürlich weggelassen, 
ich habe die Email ja innerhalb von Deutschland verschickt, 
da brauch ich das doch nicht…

Ich gebe zu, ich bin selten sprachlos, aber hier war ich es *lach* 

Ich habe der netten Dame dann erklärt, dass die Email aber nicht weiß, in welchem Land sie gerade verschickt wird und dass man ihr das sagen müsse. 

Wir haben die Email dann noch einmal „gemeinsam“ verschickt und sie war glücklich, dass kein „Dämonen-Teufelchen“ einen Fehler gemeldet hat.

Es war ein so lustiges und nettes Gespräch, dass auch mein Tag gerettet war und ich die ganzen Reststunden mit breitem Grinsen an meinem Schreibtisch gesessen habe. 

Danke dafür an Frau X :-)





Samstag, 29. Oktober 2011

Zivilcourage kann jeder lernen!

Neulich beim Durchstöbern des Volkshochschulverzeichnisses habe ich den 

Polizei-Kurs für Zivilcourage & Selbstsicherheit

entdeckt und mich spontan angemeldet. 

Nachdem man immer mehr in der Zeitung von Übergriffen liest, die ganz „normalen“ Menschen passieren, dachte ich mir, kann es nicht schaden vorbereitet zu sein und zu wissen, wie man sich im Ernstfall verhält.

Zwei wichtige Regeln habe ich gelernt:

* Ich bin dafür verantwortlich mich möglichst so zu verhalten, dass mir nichts passiert und ich mich selber nicht zum Opfer mache.

* Gleichzeitig habe ich aber auch eine Verantwortung gegenüber anderen Menschen, die auf dem besten Weg sind Opfer zu werden - natürlich unter Berücksichtigung der ersten Regel, was sich aber nicht ausschließen muss.

***

Bestimmt hat jeder von uns schon mal Situationen erlebt, in denen man sich nicht wirklich wohl gefühlt hat. Mir geht es ständig so, wenn ich im Dunkeln durch unseren kleinen, dunklen Moosacher Tunnel gehen muss, oder wenn ich allein nachts an der Bushaltestelle stehe, weil ich gerade von einer Veranstaltung komme. Belebte Straßen, U-Bahnsteige oder S-Bahnhöfe, die im Hellen völlig ungefährlich wirken, werden nachts, wenn sich niemand sonst dort aufhält zur Grusel-Station und man fühlt sich unbehaglich. 

Auch Ansammlungen von Betrunkenen begegnet man normal mit Vorsicht oder wenn man sieht, wie sich kleinere Gruppen stark machen und anfangen Leute anzupöbeln geht man automatisch in Deckung.

Der Kurs soll einem die Angst davor nehmen. Man erfährt z.B. wie man sich verhält wenn einem etwas bedrohlich vorkommt oder wenn man selbst Ziel der Aufmerksamkeit wird.
Mag sein, dass jetzt der eine oder andere sagt: 

„Ich weiß mich schon zu wehren!“

Aber denkt man da wirklich dran, wenn es soweit ist? 

Und... wie konnte es dazu kommen?

Wir haben einen typischen Film zu sehen bekommen, wo eine Frau, die alleine unterwegs war in der U-Bahn und danach an der Haltestelle belästigt wird. Ich schreibe deswegen typisch, weil ich selber schon dutzende Male so eine Situation erlebt habe, zum Glück ohne Eskalation. Aber es reicht aus, sich Gedanken zu machen, was wäre wenn gewesen. Immerhin hat die Frau, genau wie ich meistens, einfach nur dagesessen mit einem Buch vor der Nase.

Hier setzt dann der Kurs an und wir erfahren…

… wie man Gefahren richtig erkennt

… wie man sich in Gefahrensituationen richtig verhält

… wie ich meine Stimme effektiv einsetzen kann

…welche Chancen der körperlichen Verteidigung ich habe

… wo Risikobereiche sein können

… was ist Notwehr, was ist Nothilfe – wie weit darf man da gehen ohne selber straffällig zu werden?

Alles Punkte, über die man sich normalerweise keine Gedanken macht.

„Warum sollte das ausgerechnet mir passieren?“
Stimmt.
Aber wenn doch…?

Was ist, wenn es nicht mir passiert, sondern ich es „nur“ beobachte?

Geht mich das was an? Soll ich mich selber in Gefahr bringen, nur um jemand anderem beizustehen?

Die Antwort ist, dass man auch für sich selbst eine Verantwortung hat und man sich selber nicht bewusst in Gefahr bringen sollte. Das verlangt aber auch keiner.

Niemand erwartet, dass man den Helden spielt (als jahrelanger Single weiß ich mittlerweile dass die Ritter in glänzender Rüstung seit Jahrhunderten ausgestorben sind *g*)

Aber etwas angehen sollte es mich schon. Warum?

Ganz einfach….

Wenn mir so etwas passiert, wäre ich auch über jede Hilfe froh.



Es verlangt ja niemand von mir, dass ich mich auf den muskelbepackten Betrunkenen stürze. Dass ich mich mit der Gruppe hormongesteuerter „Ich-kriege-auf-normalen-Weg-sowieso-keine-ab“ entgegenstelle und einen auf Retter der Nation mache.

Man sollte nicht den Täter direkt ansprechen, der sich dadurch vielleicht noch bestätigt fühlt.

ABER, ich kann das was da gerade passiert öffentlich machen. Ich kann laut zu verstehen geben, dass ich es mitbekomme. Ich kann auch dadurch dem „Opfer“ helfen. Falls möglich spreche ich weitere Umstehenden an, dass man gemeinsam etwas unternimmt.

Oft reicht es schon, auf den, der belästigt wird zuzugehen und ihn/sie in meinen Kreis einzubeziehen. Natürlich gilt das auch umgekehrt.

Wenn ich mich mit ängstlichem Blick auf den letzten und hinteren Platz in der U-Bahn oder den Bus setze oder mich an einer Haltestelle allein hinsetze, ist das einfach nicht besonders schlau. Für solche Situationen muss man lernen einen Blick zu bekommen. Ich muss lernen, Selbstsicherheit und gelassenen Ruhe auszustrahlen, den Pöbel anschauen und seinem Blick nicht ausweichen, ohne dass es provokativ wirkt. Ich kann bewusst die Nähe von weiteren Menschen suchen, die ebenfalls noch unterwegs sind.

Wir reden hier ja nicht über charakterlich ausgereifte, selbstbewusste Persönlichkeiten, sondern über feige Menschen, die nur Bestätigung bekommen, wenn sie sich an Schwächere vergreifen.

Laut Statistik, die mich wirklich sehr überrascht hat, werden über 60 Prozent der Angriffe und Belästigungen schon bei leichter Gegenwehr (deutliches Entgegentreten und laut äußern, dass man in Ruhe gelassen werden möchte) abgebrochen und der „Täter“ flüchtet. Bei deutlicher Gegenwehr sind es sogar über 85 %.

Egal, für was man sich entscheiden:

Falsch ist es in jedem Fall, nichts zu tun!“
 
Interessant war für mich auch meine Reaktion auf diverse Waffen. Ich habe festgestellt, dass es mir Unbehagen bereitet hat, sie auch nur anzupacken. Wir durften verschiedenen Waffen in die Hand nehmen und kennenlernen und ich weiß seitdem, dass ich ein ungutes Gefühl habe bei der Vorstellung eine Pistole oder ein Messer zu benutzen. Ich habe mich letztendlich für die gute, alte Trillerpfeife entschieden, die befindet sich seit heute in meiner Tasche.

Das letzte was ich gelernt habe, neben der Nutzung von Notfallnummern, Notrufsäulen usw. war die Information dass wirklich jeder Zeuge gebraucht wird und nützlich sein kann. 

Fragt man drei verschiedenen Zeugen, nach einer Beschreibung der Täter, bekommt man meist drei verschiedenen Beschreibungen. Vielleicht ist mein Hinweis ja der Entscheidende? Das weiß man nie vorher, aber man sollte es auch nicht ausschließen.

Ich habe auch schon einen oder zwei Vorfälle beobachtet und bin dann weitergegangen nachdem ich gesehen habe, dass die Polizei schon etliche Leute befragt hat, weil ich dachte: „Dann haben sie ja schon Zeugen“. Das nächste Mal werde ich mich ebenfalls anbieten, wenn ich etwas gesehen habe und meine Aussage trotzdem machen.

Selbst bei einem leichten Autounfall können Zeugen wichtig sein und helfen, wie sonst soll man seine Unschuld beweisen? Darüber wäre jeder von uns froh, wenn er in eine ähnliche Situation geraten würde. Soviel Zeit muss einfach sein.

Wenn die Welt um uns herum härter wird, müssen wir einfach schauen, dass wir es bestmöglich schaffen hindurch zukommen. Die Angst etwas Falsches zu tun, ist immer irgendwo im Hinterkopf und es ist auch nicht jedermanns Sache sich mit Fremden zusammenzutun und gemeinsam vorzugehen. Aber wenn es wirklich mal so weit ist, sollten wir uns genau daran erinnern und versuchen Zivilcourage zu zeigen, so wie wir es auch erwarten, wenn uns selber etwas passiert.

Ich habe mir das fest vorgenommen und ich hoffe, ich erinnere mich an alles  was man mir gestern Abend beigebracht hat, wenn ich mich selber in einer ähnlichen Situation befinde. 

Danke dafür an die beiden kompetenten und sympathischen Moosacher Beamten Herr und Frau… es war informativ und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich würde mich jederzeit zu weiteren Kursen anmelden.


Zusätzliche Infos bekommt man z.B. hier: 


Aktion Tu-was mit passendem iPhone-App


Hier kann man z.B. in München buchen:


oder immer mal wieder auf die Veranstaltungshinweise der lokalen Zeitungen achten, wie hier z.B.:

Schreien, Treten, Stampfen

 

 

Sonntag, 23. Oktober 2011

Gut durch die Lesung gequatscht!


Ich bin eigentlich kein Fan von Lesungen, ich gebe es ja zu. 

In meinen 14 Buchhandelsjahren habe ich mich des Öfteren durch welche hindurchgeschlafen (mit offenen Augen selbstverständlich, ich bin ja gut erzogen) und somit genieße ich Lesungen mit Vorsicht.

Die Ankündigung über Facebook, dass Sebastian Fitzek nach München kommt, hat mich aber neugierig gemacht. Ich liebe die Bücher und durch seine emsigen Facebook-Aktivitäten ist er mir immer sympathischer geworden und hat sich vom Autoren im Hintergrund (welche ich eher selten bewusst wahrnehme) zum „realen“ Menschen entwickelt, auf den man immer mal wieder achtet.

Also habe ich mich letzte Woche kurzfristig entschlossen hinzugehen. Dank der schnellen und unkomplizierten Organisation des Krimifestivals konnte ich noch eine Karte ergattern. 

Als Single hat man den Vorteil, dass man immer noch irgendwo in der ersten bis dritten Reihe einen einzelnen Platz bekommt und somit konnte ich voller Vorfreude das schöne Ambiente der BMW-Welt genießen.

Pünktlich auf die Minute ging es dann los und Sebastian Fitzek erschien auf der Bühne. Von Anfang an war da eine Verbindung zum Publikum. Er ist gleich eingestiegen in eine muntere Begrüßung, obwohl er durch die vorzeitige Geburt seines Sohnes David eher alles andere war. Nachdem er sich selbst und seine Augenringe auf lustige Art und Weise entschuldigt hat, durften wir trotzdem einen sehr amüsanten und gar nicht müden Entertainer erleben, der das Publikum von Anfang an gefesselt hat.

Entertainer? Ich dachte er sei Autor? Sebastian Fitzek hat gezeigt, dass beides gut zu kombinieren ist. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck ich wäre in eine brillante Stand-Up-Comedy hineingeraten, eine Mario Barth-Show (den ich auch sehr mag) mit Niveau (das ist also durchaus als Kompliment zu verstehen)

Auf herzliche Art und Weise  durften wir an seinem Alltags- und Familienleben teilnehmen. Man konnte einfach nicht anders, entweder musste man lachen oder wollte ihn einfach nur knutschen. Nie habe ich bisher eine so amüsante Lesung erlebt, in der ich trotzdem so viel über den Autoren selber erfahren habe. Natürlich kannte man etliche Geschichten und Aussagen schon von der Fitzek-Homepage, aber aus seinem eigenem Mund zu hören hat dem Ganzen noch einmal eine völlig andere Qualität gegeben.

Selbstverständlich wurde auch vorgelesen und aus dem dazugehörigem Wasserglas getrunken, aber das waren eher so kleine eingestreute Pausen, die dem Ganzen dann doch den literarischen Touch gegeben haben.

Lange hat es ihn aber nie auf dem Autoren-Stuhl gehalten. Nach kurzer Zeit kam er immer wieder zum Publikum zurück, um weiter zu quatschen, was er mit Vorliebe macht und zwar ohne Ende –mehrfach von ihm selbst zugeben am gestrigen Abend. 


Wir durften erfahren, wo er seine Bücher schreibt (im Wintergarten mit Blick auf den Garten) was ihn anregt, woher er seine Ideen nimmt und wie sie sich entwickeln. 

Wir wissen jetzt auch, dass er seine Tochter am schnellsten schlagzeugspielend im Keller beruhigt, sein Sohn ein abhörsicheres Babyphone bekommt und er mit derselben verrückten Verwandtschaft leben muss, wie unsereiner auch.

Man kann es eigentlich gar nicht alles aufzählen oder beschreiben. Die ganzen kleinen Anekdoten und Beschreibungen muss man einfach aus seinem Mund gehört haben, um den Humor zu verstehen und um die Welle von Sympathie zu beschreiben, die beim Zuhören in einem entsteht. 


Egal, ob er nun über die Familie oder über das Schreiben erzählt, man könnte noch stundenlang zuhören und ich war überrascht, wie dann auf einmal die Zeit um war.

Ich hätte wirklich noch lange sitzen können und ich denke es ist jedem im Publikum so ergangen, dass man überhaupt nicht gemerkt hat, wie lange man schon zugehört hat.

Oh Verzeihung, das muss ich berichtigen: es ist "fast" jedem so ergangen.

Nachdem das Publikum auch Fragen stellen durfte, hat sich zum Schluss noch eine Dame gemeldet, die unbedingt ihre Enttäuschung zum Ausdruck bringen wollte. Sie bemängelte, dass man sich unter einer Autoren-Lesung etwas anderes vorgestellt und Herr Fitzek viel zu wenig aus seinem Buch vorgelesen hätte, weswegen sie ja eigentlich gekommen wäre und nicht um ihn reden zu hören. So unterschiedlich können die Meinungen also sein ;-)

Spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich verstanden, was Sebastian Fitzek damit gemeint hat, dass er viele seiner Charaktere im Alltagsleben finden würde, da man überall (mal mehr und mal weniger) von einer Menge verhaltensgestörter Menschen umgeben sei, die ihn immer wieder zu neuen Ideen anregen würden.

Aus meiner Sicht hat es somit eine Person gegeben, der die Lesung nicht gefallen hat und 699 Menschen in der ausverkauften BMW-Welt waren hin und weg und völlig begeistert – ich glaube mit so einer Statistik kann ein Autor leben.

***

Mein Wunschtraum wäre seit gestern Abend folgender:

Ein Sebastian-Fitzek-Blog aus seinem täglichen Leben

Es wäre sicherlich ein literarischer Genuss, zumal man ihn nun kennt und weiß, wie er dort stehen und erzählen würde – ich würde es täglich lesen, versprochen!


„Danke für ein herrlich, amüsanten Abend und für alle weiteren spannenden Bücher, die ich sicherlich alle lesen werde“









Sonntag, 25. September 2011

Facebook & Co. – was steckt dahinter?

Ich habe es nun geschafft mir den Film zur Gründung von facebook anzusehen und das Buch zu lesen.




Der Inhalt ist schnell erzählt, ich bemühe da mal ganz neutral den Klappentext:

>>>Das Buch Die Gründung von Facebook lieferte die Vorlage für den erfolgreichen Film The social network, der gleich mehrfach bei den Golden Globes (u.a. Bester Film) abräumte und für acht Oscars nominiert ist.

Mark Zuckerberg und Eduardo Saverin sind beste Freunde. Sie studieren zusammen in Harvard, lieben Mathematik - und können überhaupt nicht beim anderen Geschlecht landen. Als sich Mark eines Nachts ins Rechnernetz der Uni hackt, um ein Website zu programmieren, auf der man über die Attraktivität sämtlicher Studentinnen abstimmen kann, bricht der Server zusammen und Mark entgeht nur knapp dem Rausschmiss aus Harvard. Doch dies ist der Moment, der das Leben der beiden vollkommen verändert: Die Idee für Facebook wird geboren und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf. Jedoch überlebt die Freundschaft von Eduardo und Mark den Aufstieg nicht, sie fällt dem Ernst der Erwachsenenwelt, dem Geld und ihren Anwälten zum Opfer.

So erfolgreich Facebook heute Menschen miteinander verbindet, so endgültig hat es die beiden Freunde auseinander gerissen.<<<

Das Buch ist flüssig geschrieben, informativ und es scheint auf den ersten Blick gut recherchiert. Natürlich sollte man hier vorsichtig sein, da Mark Zuckerberg selber zu keiner Zusammenarbeit bereit war und die meisten Angaben vom Autor recherchiert oder aus Aussagen der früheren Freunde zusammengetragen wurden  (wobei die Betonung auf „frühere“ Freunde liegt und daher kritisch betrachtet werden sollten)

Ich habe mich auf Buch und Film gefreut, da ich selber Facebook-Nutzer bin und mich gerne dort aufhalte. Ich interessiere mich zudem für Erfolgsgeschichten. Vielleicht weil man hören will, wie es andere schaffen und weil man daran glauben will, dass so etwas möglich ist. Vielleicht hilft es einem zu sehen, dass man es durchaus schaffen kann, weil man sich selber dann auch mehr zutraut.

Aaron Sorkin, der das Drehbuch zu „The Social Network“ geschrieben hat, beschreibt es so: „Ich mag Menschen, die gut in ihre Job sind“ und so geht es mir auch, daher war ich neugierig auf die Story hinter Facebook.

An der Geschichte Mark Zuckerberg ist mir wieder einmal aufgefallen, dass Erfolg ganz oft mit fehlender sozialer Kompetenz zusammenkommt. Wenn es nur halbwegs stimmt, was in seiner Geschichte erzählt wird, ist er vor allem jemand, der einfach mal akzeptiert werden wollte. Jemand, der etwas schaffen wollte um aufzufallen und anerkannt zu werden. Er hat schon mal ein Millionenangebot von Microsoft ausgeschlagen, für ein kleines Programm, welches er dann umsonst, für jeden zugänglich ins Netz gesetzt hat. Das geht alles in dieselbe Richtung.

Ich stelle es mir schwierig vor, etwas konsequent durchzuziehen und Visionen zu realisieren, wenn ich dabei Rücksicht nehmen muss. Fängt man an, es einzelnen Menschen recht zu machen, wird das unendlich, je mehr Leute sich an einem Projekt beteiligen. Das kostet dann Kraft, Nerven und Energie. 

Ohne diese Energie und der ungeteilten Aufmerksamkeit und ohne eine große Portion Fanatismus, sind Visionen, die man nur selber im Kopf hat nicht zu schaffen. 

Also wird man sich irgendwann auf diesem Weg entscheiden müssen, wo man seine eigenen Prioritäten setzt. Will ich Freunde haben? Will ich beliebt sein? Oder will ich unbedingt etwas kreieren, allen Meinungen zum Trotz? Erfolg um jeden Preis?

Nicht immer, aber rückblickend gibt es schon eine Menge Erfindungen, Firmen, Projekte, die tausenden von Leuten nutzen. Rechtfertigt das den Weg dorthin?

Ich denke, wenn sich jemand selber für diesen Weg entscheidet, sollte man es ihm zugestehen. Jeder muss selber wissen, was ihm wichtig ist. Ich kann mir nicht vorstellen meine Freunde aufzugeben, aber ich habe auch noch nie etwas so Großes geschaffen, wie z.B. Marc Zuckerberg, Bill Gates, oder auch Steve Jobs.

Auch Bill Gates soll nicht gerade ein Sympathieträger sein. Zumal bei ihm im Gegensatz zu Mark Zuckerberg immer das Geld eine Rolle gespielt hat. Bill Gates hat ja nicht gerade mit wahnsinnigen Programmierleistungen aufwarten können, hat aber die Augen offengehalten und das was er gesehen hat für sich selber umgesetzt. Er ist in meinen Augen kein Computerexperte, aber ein genialer Marketing-Stratege, was ebenfalls eine Kunst ist. 

Aber aufgrund seiner Besessenheit anderen immer einen Schritt voraus zu sein, komme was wolle, wird er sicherlich keinen sehr großen Freundeskreis haben. In der Öffentlichkeit tritt er dann auch recht distanziert auf. Ich habe ihn in einigen der wenigen Interviews gesehen und fand ihn eher schüchtern.

Er hat es zumindest geschafft und will jetzt Gutes tun: sein auf 46 Milliarden geschätztes Vermögen soll wohltätigen Zwecken zugeführt werden, nach seinem Tod. Seine drei Kinder, sollen mit jemals 10 Millionen bedacht werden, damit sie ihren eigenen Weg finden und nicht alles in den Schoss geschoben bekommen.

(Das sind irgendwie andere Dimensionen – ich zumindest würde meinen Weg mit 10 Millionen auf jeden Fall finden *grins*)

Steve Jobs hat ebenfalls immer konsequent seine Visionen verfolgt und schon fast bis zum Verfolgungswahn darauf geachtet, dass ihm niemand zu nahe dabei kam. Apple war sein Leben, auch er selber war dabei zweitrangig, was ihm letztens etliche gesundheitliche Einbußen gebracht hat, die ihn 2011 auch zwingen zurückzutreten. Ich hoffe für ihn, dass es noch nicht zu spät ist und er noch lange stolz auf sich sein kann.

Stephen Hawking, der klügste Mann der Welt, ein genialer Wissenschaftler, fällt ebenfalls in diese Rubrik. Angeblich ist die Einzige, die es mit ihm überhaupt aushält seine langjährige Haushälterin.

Genie und Wahnsinn scheinen also nah beieinander zu liegen, aber wie schon zuvor erwähnt, werden so oft wunderbare Dinge geschaffen. Solche Menschen bringen uns weiter und sind an unserer Zukunft aktiv beteiligt. Sollte man sie dann wirklich nach ihren Charakteren beurteilen?

Auf einem der Kinoplakate zum Facebook-Film stand:
Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben
ohne dir ein paar Feinde zu machen“

Das passt ganz gut zum Thema. 

Das Faszinierende ist meiner Meinung nach, dass ausgerechnet ein Einzelgänger und Egomane wie Mark Zuckerberg das weltweit größte soziale Netz auf die Beine stellt und es ganz nebenbei zu einem Millionenschweren Unternehmen ausbaut, was gar nicht seine Obsession war. 

Da ist es mir dann völlig egal, ob ich nach einem Abendessen mit ihm genervt nach Hause gehen würde. Ich muss ja nicht mit ihm leben.

Aber ich lebe gerne mit dem was er und seine Mitvisionäre uns gegeben haben. 

Das reicht mir. 

Ich bin halt ein ganz einfacher, genügsamer Mensch ;-)





Donnerstag, 22. September 2011

Will ich das wirklich sehen…?


Da geh ich frohen Mutes an meinem freien Tag eine Runde schwimmen und denk mir nichts Böses. Biege um die Ecke der Garderoben und denke ich bin in einem Werbesport für FKK-Urlaub gelandet.

Die Duschen sind im Olympia-Bad zwar getrennt, aber die Garderoben gemischt, da man „eigentlich“ in die Kabine geht, sich dort umzieht und dann die Sachen in einen der Garderobenschränke verstaut.

Heute wohl nicht.

Mitten im Gang stehe ich auf einmal drei splitterfasernackten Jung-Managern gegenüber (ich tippe auf BMW…), die sich angeregt und wichtig über Fusionen und ähnlich dringende Dinge unterhalten, die unbedingt jetzt in diesem Moment geklärt werden müssten. Vermute ich zumindest, denn sonst hätte man sich vielleicht die Zeit zum Anziehen genommen.

Ich bin ja nicht prüde, aber will ich das wirklich morgens VOR dem Frühstück sehen?

Ich gebe ja auch offen zu, dass meine Reaktion vielleicht anders ausgefallen wäre, wenn besagten Herren ein wenig besser anzusehen gewesen wären (ja, auch Frauen haben einen Hang zum Sexismus, warum auch nicht? Kann ab und an ganz nett sein)

Aber wie so oft, wenn Menschen sich berufen fühlen, sich zu zeigen, wie man sie schuf, dann ist es nicht gerade die Beauty-Elite der Nation. Muss ja auch nicht. Gehöre ich ja auch nicht zu. Aber genau deswegen gehe ich in die Kabine um mich umziehen.

Baumelnde Gehänge an schneeweißen Bürohengst-Körpern gehören definitiv nicht zu meinen frühmorgendlichen Augengenüssen, da bin ich mir sicher, selbst wenn ich noch 10 Jahre Single bleibe. Da hilft es auch nicht, dass es bei einem der drei Herren eher so aussah, als wäre ein Streichholz unter einen prämierten Megakürbis gefallen.

Nachdem ich mich dann erfolgreich an besagter Diskussionsgruppe vorbeigequetscht habe, bin ich in die Schwimmhalle gegangen und wollte mein Handtuch wie gewohnt auf eine der Liegen legen. Eine Sekunde später habe ich mir spontan gewünscht, ich könnte es mir über den Kopf ziehen.

Gleich nebenan lagen zwei Damen in (weit) fortgeschrittenem Alter, deren entblößten Brüste, frech in der Gegend herumlagen. Ich habe nicht mehr so genau schauen wollen, aber ich denke zumindest sie haben zu den Damen gehört, wenn sie auch schon etwas weiter entfernt lagen. Die beiden hat es auch nicht gestört, dass wir uns in einem Hallenbad befunden haben, wo die Aussicht auf Sonne eher gering ist. 

Andererseits wäre das auch nicht mehr nötig gewesen, da beide anscheinend einen großen Teil ihrer Zeit auf der Sonnenbank verbringen, zumindest sah die Haut sehr danach aus, was den Anblick insgesamt leider nicht erträglicher gemacht hat.

(ich muss unbedingt daran denken, meine Grillhendl-Gutscheine mit auf die Wiesn zu nehmen, wenn ich am Wochenende gehe – …warum fällt mir das jetzt gerade ein?)

Als dann noch ein weiteres männliches Exemplar neben mir aus dem Wasser gestiegen ist, welcher anstatt der herkömmlichen Badehose, eine weißes, flatterndes  Seidenhöschen anhatte, habe ich mich doch mal kurz nach einer versteckten Kamera umgesehen. Langsam wurde das suspekt. Aber es war keine zu sehen.

Vielleicht hatte ihm ja tatsächlich niemand gesagt, dass weiße, dünne Seiden-Stoffe nicht gerade für ihre deckende Wirkung bekannt sind. Egal. Auch hier haben wir nicht über Dimensionen gesprochen, die weiter aufgefallen werden. 

Ja, ich weiß, ich bin gehässig. Aber wenn es nun mal so war?

Nachdem ich meine Bahnen geschwommen bin und meine Wasser-Gymnastik zum Abschluss anstand, habe ich mir die schöne, friedliche Wiese draussen angesehen, das lenkt ab, dann merkt man gar nicht, wie die Muskeln arbeiten. Aber man glaubt es kaum: wieder fiel mein Blick auf kleine Stummelschwänzchen.

Diesmal aber in Gestalt dreier süßer, kleiner Hasen, die endlich ihre Wiese für sich hatten, nachdem die Temperaturen nicht mehr zum Sonnen einladen. Mit dem Anblick konnte ich dann leben. Die niedlichen, rumhüpfenden Puschel haben meine visuelle Wahrnehmung wieder in angenehme Richtungen gelenkt.  Bin ich froh.













Sonntag, 11. September 2011

Es sind eindeutig die Gene.

Wenn mir früher mal jemand gesagt hätte, ich würde meiner Mutter ähnlich sehen, wäre ich tödlich beleidigt gewesen.

Das will man als Teenager nicht hören. Im Gegenteil, da will man sich noch abgrenzen, versteift sich darauf vollkommen anders zu sein. 

Wie die eigene Mutter zu sein, hat oft einen leichten Beigeschmack. Den will keiner schmecken.

Ehemänner werfen es einem im Streit an den Kopf „Du redest schon wie deine Mutter!“

Es wurden Lieder darüber geschrieben: 

„Mein Sohn, willst du dein Herz verschenken,
dann solltest du immer daran denken,
der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, darum sei ein kluger Mann
und schau dir erst die Mutter an ...“

Es existieren Witze darüber und dumme Sprüche, jeder kennt wahrscheinlich mindestens einen.

In irgendeiner Art und Weise habe ich früher auch so gedacht.

Ich bin auch vom Verhalten und von den Eigenschaften her, eher ein Papa-Kind. Wir waren uns schon sehr ähnlich.

Trotz alledem passiert es mir in letzter Zeit öfter, dass ich in den Spiegel sehe und die Züge meiner Mutter deutlich in meinem eigenem Gesicht erkenne.


Beim ersten Mal, da war ich noch jünger, habe ich mich erschrocken.

Heute muss ich jedes Mal schmunzeln. Ich weiß gar nicht, ob es andere auch sehen, aber ich entdecke die Züge ganz deutlich. Bestimmte Mundpartien, einzelne Gesichtszüge und die Mimik ähnelt sich auch immer mehr, je älter ich werde.

Es ist schon komisch irgendwie, aber auch schön. Es hat etwas mit Zugehörigkeit zu tun und ein klein wenig mit Stolz. 

Klar, man könnte jetzt sagen: „Das sind nur die Gene“. Ist ja auch so.

Aber es wird einem bewusst, dass kleine Teile von jemanden weitergegeben wurden.
Das man selber etwas in sich hat, von einem Menschen, der einem etwas bedeutet.

Heute schaue ich gerne in den Spiegel und erschrecke mich nicht mehr. Ich lächle mich an und sage schmunzelnd: „Hallo Mama“.


(ich hoffe sie verzeiht mir die Anwesenheit in meinem Blog, ich habe extra ein Foto aus jungen Jahren genommen, wir sind nämlich auch beide gleich eitel *g*)

Ich freue mich schon darauf, dass es weitergeht. 

Meine Mutter und meine Oma haben beide recht früh die Richtung „schlohweißes Haar“ eingeschlagen und das hätte ich auch gerne. Also Gene, ihr seid weiter gefordert!


Sonntag, 4. September 2011

Heute schon gegoogelt?

Es gibt immer wieder Leute, die sich über die zunehmende Amerikanisierung unserer Sprache ärgern. Ich selber finde das eine oder andere auch unsinnig, besonders dann wenn etwas Einfaches einfach nur dadurch aufgewertet werden soll. Da fährt der Hausmeister auf einmal mit einem Auto durch die Gegend auf dem großartig „Facility Manager“ steht und die Imbissbude um die Ecke sucht „Counter-Services mit face-to-face-contact“. Egal wie simple ein Job auch ist bei dem man mit Kunden zu tun hat, es ist zumindest ein „Key Account“ wert. Die Sekretärinnen werden durch die „Office-Managerinnen abgelöst… das könnte man noch endlos fortsetzen. Naja, wer`s braucht.

Andererseits sind aber viele Begriffe fest verankert in unserem Sprachgebrauch und man kann sie fast nicht mehr wegdenken. Heutzutage machen wir keinen Dauerlauf mehr, wir gehen Joggen oder machen Nordic-Walking. Der Lieblingsradiosender spielt die TOP Twenty und wir gehen nach der Arbeit noch kurz auf die After-Work-Party oder besuchen eine Wellness-Oase. Von der Computer-Welt fange ich gar nicht erst an.

Aber ist das denn wirklich so schlimm?

Die meisten dieser Begriffe haben sich als „Normal“ eingeschlichen, weil es sich viel flüssiger und besser aussprechen lässt oder es einfach kurz und bündig einen Zustand beschreibt, der sonst schwerer zu erklären wäre.

Was soll ich groß und breit beschrieben, wenn ich etwas einfach nur „cool“ finde und will ich wirklich nach der Arbeit einen Entspannungsplatz aufsuchen oder zu einer Feierabend-Feier gehen? Wenn ich Hunger auf „Fast Food“ habe,  weiß jeder was gemeint ist und keiner vermutet, das ich wenig Zeit habe, weil ich ein schnelles Essen haben möchte. Ich finde das alles gar nicht so schlimm und habe auch viele Wörter übernommen, ohne heute noch großartig darüber nachzudenken.


Ich blogge auch weiterhin, anstatt „meine Tagebuch-Einträge im Internet zu veröffentlichen“, was es ebenfalls nicht hundertprozentig treffen würde, wollte man es genau beschreiben. Also bleibe ich doch lieber beim Begriff „Blog“, da weiß dann jeder was ihn erwartet.

Ich höre mir eher englische Wörter in einer flüssigen Unterhaltung an, als so manchen Dialekt ohne grammatikalische Unterstützung, da bin ich ebenfalls ehrlich.

Was ich viel faszinierender finde, ist, dass man sich auch etliche  Institutionen nicht mehr aus unserem Alltag wegdenken kann. Am deutlichsten fällt mir das an Google auf. 

Hand aufs Herz: wann habt ihr das letzte Mal, wo ihr etwas wissen wolltet, ein Lexikon zur Hand genommen? Ich kann mich da gerne als Erste outen, seid es Google und Wikipedia gibt, verstauben sie in meinem Regal.

Wenn jemand heutzutage eine Frage stellt, kommt meist als Antwort: hast du es schon gegoogelt? Das kann ich sogar bei mir im Büro beobachten, wo es noch einige Kollegen gibt, die mit Computern kaum zu tun haben und das Internet für gefährlich halten. Trotz alledem nutzt jeder automatisch Google (oder eine der anderen Suchmaschinen) und will man Hintergrundinformationen oder geschichtliche Daten auf die Schnelle abrufen landet man unweigerlich bei Wikipedia oder ähnlichen Seiten.

Was haben wir denn früher gemacht ohne Google & Co.

Wir haben Telefonbücher gewälzt, bei Veranstaltern angerufen, Lexika durchgearbeitet und den Duden durchblättert. Sind von Geschäft zu Geschäft gezogen um bestimmte Sachen zu suchen, haben Zeitungen zerlesen auf der Suche nach Stellen und Wohnungen. Nach Personen suchen wäre ein Riesenaufwand geworden, einige Sachen die man nur vage weiß, hätten uns recht viel Zeit und Nerven gekostet, weil man nicht einmal wusste, wo man mit der Suche beginnen sollte. Das ist heute alles Vergangenheit. Man googelt schnell und erfährt oft mehr als man wissen wollte.

Lässt man sich nicht verleiten, von Link zu Link zu springen und immer mehr zu entdecken, dann erspart es einem Zeit und Nerven, was will man also mehr.

Ich verirre mich auch nicht mehr ganz so oft, seitdem ich mir meine Routen vorher online ansehe und ausdrucke. 

Ich bin informierter, seitdem ich meine Nachrichten per Push-Up zugeschickt bekomme und kann vorher noch auswählen, was mich interessiert und was nicht.
Ich bekomme mehr vom Alltag meiner Freunde mit, vor allem von denen, die Twitter und Foursquare benutzen. 

Ich gestehe allerdings auch, dass ich manchmal mehr vom Alltag vieler Facebook-Freunde mitbekomme, als ich eigentlich wissen wollte, seit dem diese ihren Status bei facebook posten (manches will man sich einfach nicht bis ins kleinste Detail vorstellen)

Last but not least… was habe wir früher für Telefonrechnungen gehabt, bevor wir angefangen haben zu „simsen“? Auch die kurze Info zwischendurch oder ein Lächeln während der Arbeit oder über Entfernungen zu schicken, war telefonisch meist nicht möglich, mit SMS aber alles kein Problem.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich fühle mich durch diese neuen Wörter und Aktionen nicht in meinem Deutschsein bedroht, denn der Nutzen überwiegt eindeutig. Wie viel davon ich zulasse und wie viel ich davon annehme, bleibt ja immer noch mir überlassen und es gibt wichtigeres, als sich über angloamerikanische Begriffe in der Zeitung, im Fernsehen oder wo auch immer aufzuregen – die Nachrichten in denen sie benutzt werden finde ich da wesentlich  schlimmer und bedrohlicher.

Und manchmal kann man einfach nur herzhaft darüber lachen:


Danke an Steffen Lukas 
(Das Sinnlos-Telefon von Radio PSR)
für diesen lustigen Beitrag ;-) 

©Radio RPS